Eigentlich wollte ich das ganze….

…. in Abschnitte unterteilen. Aber irgendwie klappt(e) das nicht.

DENN….. seit dem 04.05 bin ich (erstmal) wieder auf meinem Stellplatz (zu erstaunen aller: um Ruhe zu finden 😮 )

Jedoch um einige Erkenntnisse und 870km „reicher“.

Doch beginne ich am besten am Anfang:

  • Thumby 28.04 -> 29.04 -> 30.04

Los ging es am 28.04.18. Ich fuhr nach Damp zu Freunden. War schön sich einmal wieder zu sehen. An einem kleinen Wald stand ich da und ….. oh…. hatte ich vergessen, in GUTER Hörweite zu nahe liegenden Bundesstraße. Schade eigentlich. Der Stellplatz war nämlich ansonsten echt schön.

 

  • Haby 30.04 -> 01.05

Schöner Wanderparkplatz. Zwar auch einer Strasse gelegen, aber nur an einer Kreisstraße. Also entsprechend wenig Verkehr. Super war es hier zu laufen mit Aura. Man konnte gleich vom Parkplatz aus starten. Direkt in den Wald.

 

  • Westensee 01.05 -> 02.05

WITZIG…. der BESTE Platz ist nur etwa 3km Luftlinie von meinem Stellplatz entfernt 8-). Hier stand ich mitten im Wald auf einem Wanderparkplatz. Genial, ohne Strasse in der direkten nähe, dafür mit Feldweg als Zufahrt. Aber der Feldweg war besser als manch Strasse auf meinem weiteren Weg. Nur wusste ich das bis zu diesem Zeitpunkt nicht. 😦

Es war:

  1. ruhig
  2. kühl
  3. einfach genial

 

erste richtige Katastrophe (in meinen Augen):

  • Trappenkamp 02.05 -> 03.05

erster Parkplatz…
direkt an der Bundesstraße und leider nicht wie auf der Karte etwas im Wald verborgen. Gerade einmal so groß wie 3 Wohnwagen

zweiter Parkplatz…
da standen schon die Prostituierten

dritter Parkplatz…
direkt auf dem Präsentierteller an einem Ortsende

vierter Parkplatz…
an einem Erlebniswald in Trappenkamp. Viel viel los… also Menschen… und das unter der Woche… und das Erlebnis ist, dass man durch einen eingezäunten Bereich gehen kann. Hinten raus zwar ohne Zaun, aber bis dahin war meine Laune eh schon im Keller.
Immerhin haben wie 7,5km laufen können an dem Tag.

 

zweite Katastrophe (in meinen Augen):

  • Barkow 03.05 -> 04.05

Wo ich genau übernachten wollte, weiß ich nicht mehr wenn ich ehrlich bin. Was ich weiß ist, keine Parkplätze bzw. KEINE die man mit dem Wohnwagen anfahren kann.
STUNDEN bin ich um Parchim gekreist. Abends gegen 19.30 Uhr fand ich dann doch an der Bundesstraße einen Parkplatz. Vollkommen entnervt, müde, hungrig. Das war alles zuviel für meinen Kopf. So schlief ich die Nacht neben an mir vorbei rauschenden LKWs. War toll echt :-/

 

  • Langwedel 04.05

Morgens ging es dann wieder los. Ich wollte nach Müritz. Eigentlich ging alles viel zu schnell voran und ich habe Ziele zwischendrin weg gelassen. Aber ich war so ganz langsam körperlich und psychisch am Ende. Schlecht schlafen, fast den ganzen Tag fahren und suchen, Kilometer weise laufen um Stellen abzuchecken. Weil man eben mit dem Wohni nicht so flexibel ist. Das schafft einen.
Dann kam ich in der Nähe von Dalmsdorf an. Auf dem Wanderparkplatz anhalten, freuen, Hund auspacken, spazieren gehen. Ist zwar nicht die beste Lage, aber besser als die anderen 2 vorher.

Als wir dann wieder zurück kamen. Etwas trinken, Aura liegt vor dem Wohnwagen, kommt ein Auto. Männer drin. Machen fast ne Vollbremsung und fahren auf den Parkplatz. Sie schauen zu mir, schreiben sich etwas auf, telefonieren. Einer schaut immer zu mir.

Hilfssheriffs ? Aber keinen Arsch in der Hose auszusteigen und mich anzusprechen?! Nach dem Telefonat und der Notiz fahren sie an mir vorbei, schauen weiter auf mich und fahren davon. Früher hätte ich gesagt, aha… STASI was? Volldeppen sage ich heute.

Ich hatte ganz ehrlich die Schnauze voll. Es war etwa 15.30 Uhr, bis nach Langwedel wären es ca. 270km (Bundesstraße und etwas Autobahn).

Also mache ich mich auf den Weg zurück. Ich musste erst wieder etwas Kraft tanken, aber im Osten kann ich das nicht. Also die Theorie…. der nächste Parkplatz ist meiner.

Der nächste Parkplatz, den ich anfahren konnte war IN SCHWERIN 60km entfernt. Davor mit Wohnwagen unmöglich. Zu eng, zu sandig was auch immer. In Schwerin auf den Parkplatz gefahren…. Schwulentreff…. also weiter…. auf der Autobahn dann, raus auf den Parkplatz…. ich kann nicht mehr. Stellt sich ein Kühllaster neben mich 😦

Also fahre ich bis Langwedel, wo ich dann gegen 20.30 Uhr ankomme.

 

Mein Fazit:

Als Freisteher mit Wohnwagen im Nord-Osten der Republik hat man es nicht leicht. Fast keine Parkplätze, in der Pampa fast nur Sandboden (Gefahr sich fest zu fahren), Alles eng und eigentlich nur Bundesstraßen (sonst Schlaglochpiste oder Pflastersteine) nutzbar. Mir hat es meinen Gaskasten aus der Wand gerissen. Selbst auf Bundesstraßen findet man 10km/h Schilder an zahlreichen (fast allen) Bahnübergängen.

Land-, Kreisstraßen sind mit Wohnwagen eigentlich nicht wirklich nutzbar.

Gefahrene Strecke 870 km, tatsächliche Strecke etwa 660 km, Also bin ich knapp 110 km auf Parkplatz suche gewesen. Sorry, aber für meinen „Zustand“ ist das nicht positiv gewesen.

Wo bitteschön hat die
BUNDESREGIERUNG der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
eigentlich die ganze Kohle investiert?

Welche Geschäftemacher haben sich die Taschen vollgestopft?

Die Menschen in den neuen, zumindest nördlichen Bundesländern, haben jedenfalls nicht viel davon abbekommen.

Ja, dafür reichen ein paar TAGE um das festzustellen.
Kein Wunder das die Wahlen dort so ausgefallen sind, wie sie ausgefallen sind.

Das ist sicher in vielen bereichen so. Ihr habt uns alle echt ganz schön verarscht. 

Wie geht es weiter? Nein, ich gebe noch nicht auf. Der nächste Versuch wird in einigen Tagen/Wochen starten. Dann im Westen der Republik Richtung Süden. Ob es besser wird? Keine Ahnung! Vielleicht steige ich doch auf einen Transporter um, den ich mir ausbaue.

Angebote nehme ich gerne entgegen. Vielleicht will einen gegen einen Volvo 850 tauschen 😀

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